Ach. Ein Aprilscherz. So kommentiert manch einer die neuste Einladung der Blond-Betreiber. Die Bar feiert ihr 7-jähriges Bestehen. Und die Macher des Blond feiern einen weiteren Grund.
Als im Jahre 2008 die Bauwagen vor dem Hause Eisenacher Straße 3a standen, gab es diverse Kommentare. Die einen fanden den Gedanken spannend, dass es jemand wagt, an einer der verkommensten Ecken Schönebergs ein solches Investment hinzulegen.
Die anderen – und das waren vornehmlich die Ratten und solche, die sich in dem Dreck einer Schmuddelkreuzung Eisenacher/Fugger wohlfühlten und dort ihren dunklen Machenschaften nachgingen – wetteten, dass die neuen Betreiber dieser Ecke sowieso bald pleite gehen würden.
7 Jahre später nun hat sich die Szene hier gemausert. Die Ratten ziehen aus, ihre Etablissements schließen – wie jüngst das Blue Boy.
Und es etablieren sich neue, interessante Clubs rund um das Blond.
Und hier sehen die Betreiber ihren zweiten Grund zum Feiern: Die Kosten des Totalumbaus aus einer verranzten Eckkaschemme – die das Fugger-Eck nun mal war – in einen der angesehensten Läden in Schöneberg sind restlos getilgt. Die Kredite sind restlos abgezahlt. Die Banken haben Ihre Schuldigkeit getan. Das Blond ist schuldenfrei. Das Blond wirtschaftet ab sofort für sich selbst.
Bei den enormen Investitionen ein Schritt in die Königsklasse der Gastronomie.
Herzlichen Glückwunsch, Blond.